Beiträge der Wissenschaft zur Industrie 4.0!?

Wendelstorf, Jens GND

Der Begriff Industrie 4.0 soll die deutsche Industrie dazu anregen, sich aktiv an der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu beteiligen. Diese disruptive Veränderung unserer Lebenswelt wird im vorliegenden Beitrag in Bezug zur Wissenschaft gesetzt. Dazu wird die stufenweise Entwicklung von Industrie und Wissenschaft kurz dargestellt und es werden wichtige Merkmale und Gesetzmäßigkeiten erläutert. Die Wissenschaft lieferte die Möglichkeiten für Technologien. Diese wiederum haben nun eine Komplexitätsebene erreicht, auf der Produktionsanlagen, Mitarbeiter und IT-Systeme auf der gleichen Stufe stehen. Es bildet sich ein sich selbst organisierendes Netzwerk heraus, welches die Entwicklung von Gesellschaft und Biosphäre prägen wird. Ein wesentlicher Aspekt ist die Abwesenheit eines Systemarchitekten oder einer zentralen Planung. Industrie 4.0 ist somit mehr als nur neues Bla-Bla zur Steuergeldaquise oder die Eier legende Wollmilchsau zur Sicherung unseres Wohlstands. Damit sich keine Desintegration des Gemeinwesens, sondern eine Weiterentwicklung der Gesellschaft ergibt, muss die digitale Transformation gestaltet werden. Diese Gestaltung geschieht über die Regeln, nach denen die Teilsysteme interagieren. Jeder Wissenschaftler sollte versuchen, sein persönliches Arbeitsgebiet in die sich herausbildenden Strukturen einzuordnen und den Wandel mit zu organisieren. Dies wird am Beispiel der Prozessmodellierung kurz skizziert.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Wendelstorf, Jens: Beiträge der Wissenschaft zur Industrie 4.0!?. 2016.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:

Export