Qualifizierung additiv hergestellter Bauteilstrukturen in geregelten Bereichen

Kranz, B.; Grunewald, B.; Ehrich, A.; Keitel, S.; Häschel, F.

Die additive Fertigung von metallischen Bauteilen wird weitestgehend unter Anwendung von Schweißprozessen realisiert. Wenn geschweißt wird, lassen sich jedoch am fertigen Produkt die gestellten Anforderungen nicht vollumfänglich überprüfen. Normen und Regelwerke der Qualitätssicherung und des -managements sprechen hier von einem speziellen Prozess, der bereits vor Beginn der Fertigung qualitätssichernde Maßnahmen verlangt. Ziel dieser Vorarbeiten ist es, nach Fertigstellung des Produktes zumindest die Vermutung äußern zu können, dass darin die erforderlichen Qualitätsmerkmale erfüllt sind. In geregelten Bereichen bzw. Branchen wird die Anwendung von Normen und Regelwerken durch Gesetze, Verordnungen bzw. Richtlinien vorgeschrieben. Beim Schweißen ist dies meist mit Vorgaben verbunden, wie Schweißprozesse zu qualifizieren sind. Bisher stand jedoch das Verbindungsschweißen im Vordergrund. Aufgrund der abweichenden Bedingungen gegenüber dem Verbindungsschweißen wird empfohlen, den additiven Fertigungsprozess über eine vorgezogene Arbeitsprüfung nach DIN EN ISO 15613 oder über eine Verfahrensprüfung nach DIN EN ISO 15614 mit erweitertem Prüfumfang zu qualifizieren.

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Kranz, B. / Grunewald, B. / Ehrich, A. / et al: Qualifizierung additiv hergestellter Bauteilstrukturen in geregelten Bereichen. Düren 2021. Shaker.

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